Xcelerate bei Imminkhuizen Metaaltechniek

Imminkhuizen Metaaltechniek ist ein echtes Familienunternehmen für die Metallbearbeitung 2008 wurde das Unternehmen von Rijk Imminkhuizen und seiner Frau gegründet. Diese wollten auf möglichst effiziente Art und Weise sowohl komplexe als auch einfache Metallerzeugnisse herstellen. Die anfangs bescheidene Arbeitsstätte entwickelte sich in rasantem Tempo zu dem aktuellen Maschinenpark, der aus vier Drehbänken und diversen Bearbeitungszentren besteht.

Automatisierung für Effizienz und Flexibilität

Imminkhuizen Metaaltechniek hat sich auf die Produktion von Bauteilen für den Maschinenbau spezialisiert. Dabei wird der komplette Bereich von feineren bis hin zu groben Arbeiten im Maschinenbau für u. a. die Sektoren Nahrungsmittel, Schifffahrt und Transport abgedeckt. Diese Sektoren fordern von ihren Zulieferern ein hohes Maß an Effizienz und Flexibilität.

Die Automatisierung bildete für Imminkhuizen daher den nächsten logischen Schritt. Damit sollte einerseits mit höherer Geschwindigkeit und in größeren Mengen produziert werden, ohne dazu zusätzliche Maschinen anschaffen zu müssen. Andererseits sollten die anwesenden Fachkräfte von der einfachen und sich wiederholenden Arbeit entlastet werden.

Imminkhuizen suchte daher vor allem nach einem Automatisierungssystem, das auf relativ einfache Serienfertigung in großen Mengen ausgelegt ist. „Dadurch können wir mit den Niedriglohnländern konkurrieren. Das ist meiner Meinung nach für die Produktion in den Niederlanden wirklich wichtig“, erläutert er. Auf diese Art und Weise können niederländische Zerspanungsunternehmen hochwertige Produkte weltweit zu attraktiven Preisen anbieten.

Ein neuer Kollege: Xcelerate

Letztendlich entschied Imminkhuizen sich für den kompakten und vielseitig einsetzbaren Xcelerate. Der Roboter übernimmt das Handling bei der Bearbeitung von runden Scheiben bis zu 150 mm. Zudem kann er bei der (doppelseitigen) Bearbeitung von Achsen mit bis zu 700 mm Länge zum Einsatz kommen. Mit seiner modularen Bauweise lässt sich dasselbe System einfach für andere Anwendungen und Produkte anpassen.

Imminkhuizen lobt den Bedienungskomfort und die Flexibilität, die von dem Xcelerate geboten werden. „Unsere Männer finden die Bedienung sehr einfach.“ Das Unternehmen hat selbst eigene Inlays entwickelt – die Ladestücke, die das Produkt an Ort und Stelle halten –, sodass eine möglichst kurze Umstellungszeit erreicht werden kann. Dies wird von der Software umfassend unterstützt, denn bei speziellen Produktformen können mithilfe der Software sogar neue Inlays und Greiferfinger konfiguriert werden. „Wir brauchen Cellro eigentlich nie, wenn wir etwas anderes bearbeiten wollen.“

Obwohl der Xcelerate anfangs für die Großserienfertigung angeschafft worden war, konnte Imminkhuizen bald entdecken, dass das System auch für kleine Serien ideal geeignet ist. „Wir setzen den Xcelerate auch für kleine Serien ein. Das funktioniert ab 50 Stück wirklich gut.“

Das Ergebnis: „meistens läuft er ca. 12 Stunden pro Tag“

Der Xcelerate wird bei Imminkhuizen stark ausgelastet. „Der Roboter läuft ca. 12 Stunden pro Tag.“ Die Fertigung von einfachen Produkten, die keine komplexen Messungen erfordern, läuft nachts einfach weiter. Dies führt für das Unternehmen zu erheblichen Produktivitätsgewinnen, wo die Produktion früher unterbrochen wurde, sobald der letzte Mitarbeiter das Gebäude verlassen hatte.

Imminkhuizen bemerkt, dass der Roboter einen erheblichen Beitrag zu der Kontinuität und Flexibilität seines Unternehmens leistet. „Wenn ein Kunde Freitagnachmittag wegen einer Bestellung von 150 Wellen anruft, können wir diese Wellen sägen und den Roboter füllen. Abends gehen wir einfach nach Hause. Montagmorgen kommen wir wieder, und alles ist fertig.“