CNC machine met robots beladen
Kunde, Markt und Prozess

CNC-Maschinen mit Robotern beladen? Denken Sie an den Programmierbedarf!

Es ist nicht länger ungewöhnlich, Roboter für repetitive Beladetätigkeiten an Ihrer CNC-Maschine einzusetzen. Immer mehr Zerspanungsunternehmen automatisieren ihre Produktion, um ihre Leistungen, ihren Gewinn und ihre Fähigkeit, auf Marktnachfragen einzugehen, zu steigern.

Aber was ist mit kleinen bis mittelgroßen Unternehmen? Einen Programmierer für Roboter in Vollzeit einzustellen ist einfacher gesagt als getan. Gehen sie stark auf die Insolvenz zu, während größere Unternehmen immer mehr Roboter einsetzen?
Natürlich nicht.

Durch die neuesten Innovationen bei der Robotersteuerung kann fast jedes Unternehmen vom Potenzial der Automatisierung profitieren. Ohne zusätzliche Fachkräfte. Was genau setzt diese Robotersysteme von ihren Vorgängern aus den 1980er Jahren ab? Und wie können Unternehmen – große und kleine – von einer störungsfreien Automatisierung profitieren?

Woher kommen Roboter?

Obwohl Cellro ein Experte für Roboter ist, können wir keine genaue Antwort auf die Frage geben, woher der erste Roboter kommt. Nachforschungen zur Bedeutung des Wortes „Roboter“ ergaben, dass das Wort vom tschechischen Begriff „robota“ kommt, was grob übersetzt „unbezahlte oder unfreiwillige Arbeit“ bedeutet. Obwohl das Wort bereits 1921 auftauchte, dauerte es viele Jahre, bevor die ersten Industrieroboter von Herstellern wie ABB und KUKA erschienen. Aber sobald diese ersten Roboter in den Produktionsstätten eingesetzt wurden, waren die Vorteile schnell deutlich. Es dauerte nicht lange und der Einsatz von Robotern bei großen Fertigungslinien wurde nötig, um im Wettbewerb bestehen zu können. Dieser „Roboterboom“ erlangte seinen Höhepunkt in den 80er Jahren.

Wo stehen Roboter heute?

Jedes Jahr werden neue Robotersysteme in Fertigungsunternehmen eingesetzt. Alleine in den USA kamen 2016 34.606 Robotersysteme neu zum Einsatz. Dies zeigt, dass der Einsatz von Robotern in der Zerspanungsindustrie noch weiter wächst.

Seit dem Roboterboom der 80er Jahre hat sich viel geändert. Während Roboter zuerst einfache identische Aufgaben übernahmen, können sie nun verschiedene Tätigkeiten und Werkstücke dynamisch automatisieren. In dem Blogeintrag „Was bedeutet Industrie 4.0 für Maschinenbetreiber?“ können Sie mehr über diese Entwicklung zu einer Produktion mit geringen Stückzahlen und hoher Varietät lesen.

Diese Entwicklung ist extrem wichtig für kleine bis mittelgroße Fertigungsunternehmen. Sie können nun auch von den vielen Vorteilen der Automatisierung profitieren. Eine ausführlichere Übersicht der Entwicklung von statischer zu dynamischer Automatisierung finden Sie in diesem Blogeintrag.

Heute sind Roboter relevanter als je zuvor.

Warum Programmierfähigkeiten ein Engpass sind

Wenn Sie sich dazu entscheiden, Ihre Produktion (teilweise) zu automatisieren, profitiert Ihr Unternehmen auf vielerlei Art. Ihre CNC-Maschine erwirtschaftet stündlich einen höheren Gewinn – und ist jeden Tag länger im Einsatz, auch in der Nacht. Sie kann sogar automatisch verschiedene Serien mit geringen Stückzahlen eine nach der anderen herstellen.

Traditionelle Roboter ermöglichen es kleinen und mittelgroßen Unternehmen jedoch selten, das volle Potenzial der Automatisierung zu nutzen. Der Grund dafür: Während das Unternehmen Arbeitskräfte einspart, müssen diese Arbeitsstunden in die Programmierung des Roboters gesteckt werden. Zusätzlich müssten Sie Fachkräfte einstellen, die in der Lage sind, diese anspruchsvollen Programmieraufträge zu übernehmen. Da kleine und mittelgroße  Fertigungsunternehmen heute nicht wissen, was sie morgen produzieren werden, ist dies alles andere als ideal. Tatsächlich raten wir vom Kauf eines Automatisierungssystems, das Programmierwissen voraussetzt, ab.

Software ist der Schlüssel zum einfachen Einsatz von Robotern

Es gibt zwei Voraussetzungen für ein kleines bis mittelgroßes Fertigungsunternehmen, um maximal von der Automatisierung zu profitieren:

  1. Die Automatisierung erfordert keine Programmierkenntnisse
  2. Der Roboter kann verschiedene Produkte mit minimaler Anpassungszeit bearbeiten

Zuerst agiert die Software als „Übersetzer“ zwischen dem Bediener und dem tatsächlichen Roboter. Während der Roboter nur mathematische Befehle versteht, kann die Software einfache und verständliche Eingaben in Befehle übersetzen. Sie müssen über die benutzerfreundliche Touchscreen-Steuerung nur eingeben, WAS erledigt werden soll. Dann sagt die Software dem Roboter, WIE er vorgehen soll.

In der Praxis bedeutet das, dass Sie nur die Produktgröße, Menge, Stelle und Spannmethode eingeben müssen. Zusätzliche Aufgaben wie das Öffnen und Schließen der Schubladen, Steuern der pneumatischen Greifer, Öffnen der Tür der CNC-Maschine und das Starten von Programmen sind vollautomatisiert.

Mit der Benutzersteuerung von Cellro können Sie also Ihre CNC-Maschinen automatisch ohne Programmierkenntnisse beladen. Fertigungsunternehmen aller Bereiche und Größen können das gewinnsteigernde Potenzial der Automatisierung daher in vollem Umfang nutzen.

Erinnern Sie sich an die zweite Voraussetzung für eine gewinnbringende Automatisierung: Ein Roboter sollte in der Lage sein, verschiedene Produkte mit minimaler Anpassungszeit zu bearbeiten. Möchten Sie erfahren, wie das geht? In unserem nächsten Blogeintrag erfahren Sie mehr dazu.