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Xcelerate bei Felder KG

Seit mittlerweile über 60 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt die Felder KG Maschinen und Zubehör für die Holzbearbeitung. Was im Jahre 1958 in einer Werkstatt des elterlichen Hauses begann, hat sich zum heute weltweit führenden Maschinenbau- und Technologieunternehmen im Bereich Holz- und Verbundstoff-Bearbeitung entwickelt. Der Familienbetrieb setzt durch Innovation und Technologien immer wieder neue Standards im Bereich intelligenter Lösungen für die Holzbearbeitung. So schaffen sie es mit ihren Marken FELDER, FORMAT-4 und Hammer die individuellen Anforderungen von Handwerk, Gewerbe und Industrie kompromisslos zu erfüllen.

Felder KG lernte Cellro über eine Vorführung der Cellro-Zelle bei Fa. Steindl, der österreichischen Vertretung der Fa. Makino, kennen. “Die Vorstellung bei Fa. Steindl hat uns überzeugt. Die einfache Funktionsweise und Flexibilität, den Roboter an jede andere Maschine stellen zu können, waren dabei ausschlaggebend.”

Xcelerate wird in der Firmenzentrale der Felder KG, in Hall in Tirol, in Verbindung mit einer Makino a51nx eingesetzt. Mit mehreren Makinos im Haus, war diese Bearbeitungsmaschine die optimale Lösung. “Wir haben einfache Bauteile, die wir sehr gut über den Roboter beladen können. Die Losgrößen, die wir mit dem Roboter bedienen, variieren dabei zwischen 30-300 Stk.”

Ein weiterer Grund den Xcelerate einzusetzen war der Personalmangel in der Region. Durch die Automation erhoffen sie sich einen mannlosen Betrieb während der Nachtschicht. Seit Mitte April 2018 ist nun der Xcelerate bei Felder KG im Einsatz. Nach 2 tägiger Schulung konnte die Maschine in Betrieb genommen werden. Auch die Akzeptanz der Mitarbeiter hat der Xcelerate gewonnen. “Die Mitarbeiter haben die neue Zelle sehr gut angenommen, die Handhabung beherrschen sie inzwischen auch sehr gut”, sagte Markus Mailaender.

Die größte Herausforderung für Felder KG sei die Automatisierung trotz kleiner Losgrößen rentabel zu machen. “Laut unserer Kalkulationen rechnen wir bereits ab dem kommenden Jahr mit einer erforderlichen Lohnkosten Reduktion.”

Und so sieht Markus Mailaender der Felder KG die Zukunft der Automation in den kommenden 10 Jahren: ”Zurzeit herrscht in ganz Europa Hochkonjunktur, in vielen Bereichen, vor allem im Maschinenbau, fehlen Fachkräfte. Folglich wird die Automatisierung weiter vorangetrieben. Die Lohnkosten steigen ebenfalls extrem. Was ein weiteres Indiz dafür ist, dass die Automatisierung von Produktionsanlagen in Zukunft noch mehr betrieben wird. Ob dieser Trend die kommenden 10 Jahre anhält kann ich nicht sagen, glaube aber persönlich, dass gerade im Zeitalter von Industrie 4.0 Vernetzungen von Produktionsbereichen nicht aufzuhalten sind. In dieser Kette spielen natürlich auch die Automatisierungskomponenten eine wichtige Rolle.”