Cellro Xcelerate on Okuma CNC

Xcelerate bei Anton Paar

Anton Paar produziert, entwickelt und verkauft Messinstrumente für viele verschiedene Anwendungsgebiete. Das Unternehmen wurde 1922 gegründet und hat seinen Sitz im österreichischen Graz. Hier hat man sich auf Geräte für die Dichtemessung, Konzentrationsmessungen, Rheologie und die Bestimmung des CO2-Gehalts in aufgelöstem Kohlendioxid spezialisiert. Bei Anton Paar sind ungefähr 2.500 Mitarbeiter beschäftigt. Für die Herstellung fast aller ihrer Messinstrumente setzen sie täglich Automatisierungslösungen ein. Eine typische Charge besteht aus 100 Werkstücken, manchmal aber auch aus 500 oder in extremen Fällen aus 1.000 Stück.

Georg Supp von Anton Paar lernte Cellro bei einer Vorführung von Xcelerate kennen die von Steindl, der lokale Vertriebspartner, organisiert wurde.

Xcelerate wird oft auf Dreh- und Fräsmaschinen eingesetzt. Die Entscheidung hierfür entstand aus der Not heraus, qualifizierte Mitarbeiter für die Ausführung dieser Arbeit zu finden. Insbesondere für Spät- und Nachtschichten. Deswegen mussten Georg und seine Kollegen eine Lösung finden, ihre Maschinen trotz fehlender Mitarbeiter laufen zu lassen.

„Zurzeit ist eine Xcelerate in Gebrauch und wir erwarten die Inbetriebnahme einer neuen Xcelerate im März oder April.“

Die Wahl fiel auf Cellro und Xcelerate, da es sich um ein einfaches System handelt, dass sich ebenso einfach installieren lässt. Daneben ist es markenneutral und lässt sich mit fast jeder Maschine kombinieren. Bei Anton Paar stehen einige unterschiedliche CNC-Maschinen und Xcelerate lässt sich an jeder Maschine einsetzen.

„Xcelerate erfüllt alle unsere Erwartungen. Wir waren auf der Suche nach einer Lösung mit niedrigen Kosten und einer einfachen Bedienung.“

Eine Xcelerate ist seit etwa einem Jahr im Einsatz und es hat sich viel verändert. Die größte Veränderung besteht darin, dass Anton Paar jetzt eine zusätzliche Schicht eingelegt hat. Das bedeutet, dass Anton Paar niedrigere Maschinenkosten pro Stunde hat. Die Personalkosten sind gesunken, die Produktionszeit ist gestiegen und die Qualität ist gleich geblieben. Aber vor allem hat sich laut Georg Supp die Denkweise verändert. So erzählt er: Cellro hat unsere Denkweise über das Verspanen verändert. Da die Maschine ohne Bediener funktionieren muss, muss man etwas ändern.“

Aufgrund der Komplexität und der Genauigkeit des Herstellungsprozesses ist es wichtig, Messungen in den Maschinen automatisch ausführen und Anpassungen vornehmen zu lassen. Das muss auch ohne Bediener möglich sein.

„Man muss die Zusammenarbeit zwischen dem Roboter und der Maschine optimal abstimmen. Daher muss man wie der Roboter und die Maschine denken und wie diese sich bewegen und reagieren.“

Laut den Mitarbeitern von Anton Paar lässt sich die Software nach einer kurzen Schulung einfach verstehen. Die Mitarbeiter werden an der Maschinen- und an der Bedienerseite geschult und eingewiesen. Darum sind sie an den Umgang mit komplexen Systemen gewöhnt. Fast jeder kann die Cellro-Software in kurzer Zeit anwenden.

In der Zukunft wird laut Georg die Zusammenarbeit zwischen Roboter und Mensch weiterhin wachsen, denn die Automatisierung wird auch bei geringen Volumen zunehmen. Anton Paar investiert daher weiterhin in die Automatisierung, und dies sogar bei geringen Stückzahlen pro Charge.